Beim Einkauf von Rohstoffen und Komponenten lassen sich Hersteller häufig von Überlegungen leiten wie „Der Preis ist gerade günstig“, „Lieber mehr und dafür seltener bestellen, um bei der Lieferung zu sparen und einen Mengenrabatt zu erhalten“, „Der Wechselkurs ist günstig“ und anderen kurzfristigen, naheliegenden Vorteilen. So tappen sie nicht selten in die Falle eines überfüllten Lagers.
Im Folgenden gehen wir der Frage nach, ob es wirklich so sinnvoll ist, auf Vorrat zu kaufen, wie viel ein Unternehmen durch Überbevorratung verliert und wie sich das beheben lässt – und vor allem, wie Sie den Prozess automatisieren, um zu skalieren und zu wachsen.
Einige Statistiken
Daten für 2023–2024
1️⃣ Allgemeine Marktdaten:
30–40 % der Lagerbestände von Unternehmen sind Überbestände (McKinsey).
20–25 % der Waren werden zu Ladenhütern (Accenture).
60 % der Unternehmen haben keine genaue Bestandsführung (PwC).
2️⃣ Finanzielle Verluste:
10–15 % des Jahresgewinns gehen durch Überbevorratung verloren (Deloitte).
Bis zu 50 % des Kapitals kleiner Unternehmen sind in überschüssigen Beständen „eingefroren“ (Forbes).
40 % der Lagerabschreibungen entstehen durch Verfall oder Veralten (Gartner).
3️⃣ Branchenstatistik:
Einzelhandel: 35 % der Waren im Regal verkaufen sich langsamer, als sie eingekauft werden (NielsenIQ).
Fertigung: 25 % der Rohstoffe und Komponenten werden nicht rechtzeitig verbraucht (BCG).
Logistik: 15–20 % der Lagerfläche werden von unverkauften Beständen belegt (DHL).
4️⃣ Warum kommt es dazu?
Keine Bedarfsprognose → Einkauf nach Gefühl.
Manuelle Bestandsführung → Fehler in den Lagerbeständen.
Isolierte Systeme → Finanzen, Lager und Vertrieb sind nicht verknüpft.
Das Problem der Überbevorratung
So ist das Unternehmen „auf dem Papier“ profitabel, doch es fehlt echtes Geld. Das ist typisch, wenn das Lager voller Ladenhüter ist und das Geld in unverkäuflichen Waren „eingefroren“ ist.
🔴 Überbestände → Mangel an Working Capital. 🔴 Abgelaufene oder veraltete Waren → Verluste. 🔴 Probleme in der Bestandsführung → Fehler und Artikelverwechslungen.
Automatisiertes Bestandsmanagement in 1C:ERP
1C:ERP automatisiert die Lagerverwaltung und hilft, Überbevorratung zu vermeiden. So funktioniert das:
✅ Das System analysiert Absatz, Saisonalität und Haltbarkeit → und schlägt vor, wann und wie viel zu bestellen ist. ✅ Beispiel: Ein Baustoffhandel hat seine Überbestände in 3 Monaten um 35 % reduziert.
2. Kontrolle der Verfallsdaten
✅ Das System warnt frühzeitig vor ablaufenden Waren → sodass noch Zeit für Preisnachlässe oder Aktionen bleibt. ✅ Beispiel: Eine Lebensmittelkette hat die Abschreibungen auf abgelaufene Waren um 50 % gesenkt.
3. Analyse des Lagerumschlags
✅ Das System zeigt, welche Artikel „Staub ansetzen“ → damit Sie sie schneller abverkaufen können. ✅ Beispiel: Ein Bekleidungshersteller hat den Anteil der Ladenhüter von 20 % auf 7 % gesenkt.
4. Integration mit Einkauf und Vertrieb
✅ Das System erstellt automatisch Bestellungen bei Lieferanten – und zwar nur für die Waren, die Sie tatsächlich brauchen. ✅ Integration mit Marktplätzen (Ozon, Wildberries) und CRM → hilft, schneller zu verkaufen.
💡 Ergebnisse der 1C:ERP-Einführung:
✔ Freigesetzte Liquidität – weniger Geld ist in Beständen „eingefroren“. ✔ Geringere Verluste – minimale Abschreibungen und Preisnachlässe. ✔ Genaue Bestandsführung – keine plötzlichen „Überschüsse“ oder Fehlmengen.
P. S. Wenn Sie Ihre Bestände nicht steuern, übernimmt das Chaos.
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Die Erfassung von Werkzeugen und Vorrichtungen losgelöst von der Planung führt zu Stillständen und überflüssigen Einkäufen; so binden Sie sie in 1C:ERP ein